Lungenscreening
Voraussichtlich ab 01.06.2026 an unserem Standort im Theresienkrankenhaus Nürnberg
Gerade bei Krebserkrankungen kommt es auf eine frühzeitige Diagnose an. Das gilt auch für Lungenkrebs, da die Erkrankung im Anfangsstadium häufig keine Beschwerden verursacht und deshalb oft erst spät erkannt wird.
Das RNZ plant, Ihnen am Standort Theresienkrankenhaus Nürnberg voraussichtlich ab dem 01.06.2026 das Lungenkrebsscreening mittels Niedrigdosis-CT anzubieten – vorbehaltlich der noch ausstehenden endgültigen Zulassung durch die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB).
Unsere radiologischen Fachärzte verfügen bereits über die notwendigen Qualifikationen. Dazu zählen auch Ärzte mit dem Q2-Zertifikat für qualitätsgesicherte Lungenkrebsfrüherkennung.
Modernste CT-Technologie für Low-Dose-Screening
Unser CT am Standort Theresienkrankenhaus Nürnberg erfüllt die technischen Voraussetzungen für die Durchführung einer Niedrigdosis-CT (Low-Dose-CT) im Rahmen des Lungenkrebsscreenings.
Durch moderne Detektortechnologie, optimierte Untersuchungsprotokolle und intelligente Rekonstruktionsverfahren kann die Strahlenbelastung deutlich reduziert werden – bei gleichzeitig hoher Bildqualität. Low-Dose-CT-Verfahren sind heute der anerkannte Standard in der Lungenkrebsfrüherkennung.
Zusätzlich kommt eine KI-gestützte Bildrekonstruktion zum Einsatz. Diese Technologie unterstützt dabei, Bildrauschen zu reduzieren, feine Strukturen besser darzustellen und die diagnostische Qualität auch bei niedriger Dosis zu verbessern. Studien zeigen, dass moderne KI-Rekonstruktionen die Bildqualität bei Low-Dose-CT deutlich steigern können.
Für unsere Patientinnen und Patienten bedeutet das:
- möglichst geringe Strahlenbelastung
- hochauflösende Bildqualität
- moderne KI-unterstützte Auswertung und Rekonstruktion
- optimale Voraussetzungen für die Früherkennung kleinster Lungenveränderungen
- Untersuchung nach aktuellem technischem Standard
So verbinden wir moderne Vorsorgemedizin mit innovativer CT-Technologie – für maximale Sicherheit und Präzision.
Warum ist Lungenkrebsvorsorge so wichtig?
Lungenkrebs zählt in Deutschland zu den häufigsten Krebserkrankungen. Jährlich erkranken rund 58.300 Menschen neu an Lungenkrebs. Damit gehört die Erkrankung zu den häufigsten Krebsarten überhaupt.
Das Risiko steigt insbesondere durch langjähriges Rauchen, kann jedoch auch ehemalige Raucherinnen und Raucher betreffen.
Da erste Symptome wie Husten, Luftnot, Gewichtsverlust oder Brustschmerzen oft erst in späteren Stadien auftreten, wird die Erkrankung häufig erst spät entdeckt.
Früherkennung verbessert die Heilungschancen
Wird Lungenkrebs früh erkannt, bestehen deutlich bessere Behandlungsmöglichkeiten. Kleine Tumore können häufig operiert oder gezielt behandelt werden, bevor sie sich weiter ausbreiten.
Die relative 5-Jahres-Überlebensrate liegt laut Krebsregisterdaten heute bei bis zu 25 % bei Frauen und 19 % bei Männern – mit deutlich besseren Aussichten bei Diagnose im Frühstadium.
Das Ziel des Screenings ist daher klar: Erkennen, bevor Beschwerden entstehen.
Für wen ist das Screening gedacht?
Das Lungenkrebsscreening richtet sich an Personen mit erhöhtem Risiko – insbesondere:
- aktive Raucherinnen und Raucher
- ehemalige Raucherinnen und Raucher
- Personen mit langjährigem Nikotinkonsum
- in der Regel zwischen 50 und 75 Jahren
- nach den jeweils gültigen medizinischen Richtlinien
Ob die Untersuchung für Sie geeignet ist, wird vorab durch den überweisenden Arzt geprüft.
Wie läuft die Untersuchung ab?
Die Untersuchung erfolgt mit einer modernen Niedrigdosis-Computertomographie (Low-Dose-CT). Dabei wird die Lunge mit sehr geringer Strahlenbelastung hochauflösend dargestellt.
Ablauf im Überblick:
- kurze Anmeldung vor Ort
- Lagerung in Rückenlage
- wenige Sekunden Atem anhalten
- kein Kontrastmittel notwendig
- schmerzfrei und nicht invasiv
- Untersuchungsdauer meist nur wenige Minuten
Im Anschluss werden die Aufnahmen sorgfältig durch unsere spezialisierten Radiologen ausgewertet.
Was benötigen Sie für einen Termin?
Für die Durchführung benötigen Sie eine Überweisung durch einen anerkannten bzw. gemäß Vorgaben der KVB zugelassenen Arzt.
Die Untersuchung kann erst nach offizieller Freigabe und im Rahmen der geltenden Richtlinien angeboten werden.
Ihre Vorteile
- modernste CT-Technologie mit niedriger Strahlenbelastung
- spezialisierte radiologische Fachärzte
- Ärzte mit Q2-Zertifizierung
- zentrale Lage im Theresienkrankenhaus Nürnberg
- persönliche Betreuung vor Ort
- kurze Wege und schnelle Terminvergabe nach Zulassung